Saaten,Kruste, Ruchmehl – zum Niederknien

Eine ganz wun­der­bar wei­che Kru­me.

Ges­tern wur­de es für einen Back­tag recht spät – für mei­ne Ver­hält­nis­se. Aber es ging nicht anders. Ich konn­te erst mor­gens star­ten. Nur das Brüh­stück hat­te ich am Vor­abend ange­setzt. Und gelohnt hat es sich alle­mal.

Am Ende des Tages kamen zwei sehr schö­ne Lai­be einer Saa­ten-Krus­te aus dem Ofen, die es garan­tiert nicht zum letz­ten Mal gege­ben hat.

Saa­ten sor­gen für nussi­ges Aro­ma.

Das Rezept basiert auf einem von Mar­cel Paa, aller­dings habe ich es an meh­re­ren Stel­len deut­lich abge­wan­delt. Die wich­tigs­te Varia­ti­on bei mei­ner Saa­ten­krus­te: Ich habe das 550er Mehl mutig 1:1 durch Ruch­mehl 1600 ersetzt. Und ich habe Lie­vi­to Mad­re und Rog­gen-ASG im Ver­hält­nis 2:1 ver­wen­det. Und etwas Rüben­kraut zuge­ge­ben. Ruch­mehl, Rüben­kraut und die zwei Sau­er­tei­ge – das hat nicht nur ganz gut funk­tio­niert; es hebt das Brot auf eine ganz ande­res Geschmacks­ni­veau.

Für die Stück­ga­re habe ich die Lai­be in Gär­körb­chen ver­frach­tet.

Ein­ge­schnit­ten und in Saa­ten gewälzt. Kurz vor dem Ein­schie­ßen.

Die Krus­te ist ordent­lich, aber nicht bru­tal. Sie macht das Brot mit den Saa­ten schön nussig und rus­ti­kal. Ich habe Kür­bis, Son­nen­blu­men­ker­ne, Lein­saat und schwar­zen Sesam ver­wen­det – was ich da hat­te. Die Kru­me ist ange­nehm weich, nahe­zu wat­tig. Das Aro­ma ist gran­di­os.

Ein tol­les Brot, das es hier ganz sicher nicht zum letz­ten Mal gege­ben hat.

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