Ausbeutung in Reinkultur

Wer immer noch glaubt, ein Ama­zon-Logis­tik­zen­trum in Horn-Bad Mein­berg sei eine gute Sache, weil damit ja schließ­lich – so die Ver­hei­ßung – 1.000 Arbeits­plät­ze geschaf­fen wür­den, dem ist das Wohl­erge­hen der Ama­zon-Beschäf­tig­ten offen­bar ziem­lich egal.

So etwas wie Part­ner­schaft zwi­schen Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer, bis­her ein wich­ti­ger Pfei­ler der (schwin­den­den) wirt­schaft­li­chen Sta­bi­li­tät Deutsch­lands, exis­tiert bei Ama­zon nicht.

Man muss ja nicht glau­ben, was die Gewerk­schaf­ter von ver.di zusam­men­ge­tra­gen haben, aber ken­nen soll­te man es schon. Der Pivit ist bei der Mei­nungs­bil­dung ger­ne behilf­lich.


Ansons­ten sei dar­an erin­nert: Das Zwei­te Deut­sche Fern­se­hen wird an die­sem Sonn­tag, 12. Juni, über Flä­chen­not in Deutsch­land berich­ten. Teil der ZDF-Sen­dung »Ter­ra Xpress« (18.3018.55 Uhr) ist ein sie­ben­mi­nü­ti­ger Bei­trag über das Bel­ler Feld in Horn-Bad Mein­berg, wo der­zeit ein Logis­tik­zen­trum von Ama­zon gebaut wird.

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