Gute Nachricht: Trinkwasser muss nicht mehr abgekocht werden

Die Bewoh­ner des Det­mol­der Orts­teil Pivits­hei­de VL müs­sen ihr Lei­tungs­was­ser vor dem Ver­kehr nicht mehr abko­chen. In einer Mit­tei­lung, die für man­che, aber nicht alle[1]Popup­blo­cker in Brow­sern haben ihren guten Sinn. Goog­le Chome, der meist­be­nutz­te Brow­ser, blockt sie sogar stan­dard­mä­ßig ohne jedes Zutun des Nut­zers. Wer also wich­ti­ge Infos in Popups steckt, … Mehr in einem Popup auf der Sei­te der Stadt­wer­ke zu fin­den ist, wird zwar von einem »Abkoch­ge­bot für immun­schwa­che Men­schen« gespro­chen, das nun­mehr auf­ge­ho­ben wer­den kön­ne, aber es ist mit an Sicher­heit gren­zen­der Wahr­schein­lich­keit das Trink­was­ser gemeint, das nicht mehr abge­kocht wer­den muss. Das wird die »immun­schwa­chen Men­schen« freu­en.

Hier der Text im Wort­laut.

Das Abkoch­ge­bot für immun­schwa­che Men­schen im Orts­teil Pivits­hei­de VL, das wegen bak­te­ri­el­ler Ver­un­rei­ni­gung im Trink­was­ser am 16.03.2023 vor­sorg­lich aus­ge­spro­chen wur­de, ist mit sofor­ti­ger Wir­kung (22.03.2023) durch das Gesund­heits­amt des Krei­ses Lip­pe voll­stän­dig auf­ge­ho­ben.
Das Trink­was­ser ent­spricht im gesam­ten Ver­sor­gungs­ge­biet wie­der voll­stän­dig den Anfor­de­run­gen der Trink­was­ser­ver­ord­nung. Das Trink­was­ser kann wie­der unein­ge­schränkt benutzt wer­den. Dies wur­de mit einer Viel­zahl mikro­bio­lo­gi­scher Kon­troll­un­ter­su­chun­gen abge­si­chert und bestä­tigt.
Die Stadt­wer­ke Det­mold ent­schul­di­gen sich bei allen Ein­woh­nern des Orts­teils Pivits­hei­de VL, die von dem Abkoch­ge­bot betrof­fen waren, für die ent­stan­de­nen Ein­schrän­kun­gen in die­ser Zeit und bedan­ken sich für das Ver­ständ­nis.

Stadt­wer­ke

Auf der Sei­te der Stadt Det­mold wird den Bür­gern die­se gute Nach­richt noch vor­ent­hal­ten.[2]Stand 22. März, 19.00 Uhr

Im einen wie im ande­ren Fall erfah­ren die Pivits­hei­der von offi­zi­el­ler Sei­te nichts dar­über, was in wel­chen Men­gen ihr Trink­was­ser ver­seucht hat und wie es dahin­ge­kom­men ist.

So mün­dig ist der Bür­ger dann wohl doch noch nicht.

Apro­pos: Heu­te ist Welt­was­ser­tag. Wie pas­send.

ps. Da sich nach wie vor auf kom­mu­na­ler Ebe­ne nie­mand bemü­ßigt fühlt, ver­nünf­ti­ge Infor­ma­tio­nen zu lie­fern, kann man sich hier schlau­ma­chen.[3]Für Amts­trä­ger: Da steht auch, wie man Mit­tei­lun­gen an die Öffent­lich­keit sinn­stif­tend schreibt.

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1 Popup­blo­cker in Brow­sern haben ihren guten Sinn. Goog­le Chome, der meist­be­nutz­te Brow­ser, blockt sie sogar stan­dard­mä­ßig ohne jedes Zutun des Nut­zers. Wer also wich­ti­ge Infos in Popups steckt, han­delt äußerst dumm.
2 Stand 22. März, 19.00 Uhr
3 Für Amts­trä­ger: Da steht auch, wie man Mit­tei­lun­gen an die Öffent­lich­keit sinn­stif­tend schreibt.

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