House Of Shame

»Kanz­ler« in schwarz – das neue Stan­dard­mo­dell für Bun­des­tag und Kabi­netts­mit­glie­der. (Mon­ta­ge: MiK)

Für mich begann der Nach­rich­ten­tag heu­te mit der Pres­se­schau im Radio. Dar­in wur­den die »füh­ren­den Stim­men« der Bran­che zu »100 Tage Ampel« refe­riert. Und ich trau­te mei­nen Ohren kaum – eine ein­zi­ge Lob­hu­de­lei. Uner­träg­lich. Völ­lig welt­fremd. Gera­de­zu absurd. Was die in den Redak­tio­nen rau­chen, will ich auch.

Mein Urteil über die­se Ampel und vor allem ihr Kabi­nett habe ich ja bereits mehr­fach kund­ge­tan: das Jeans-Prin­zip in Voll­endung. An jeder wich­ti­gen Stel­le eine Nie­te. Und das rächt sich. In fast jedem Res­sort. Von Ver­tei­di­gung bis Fami­lie, von Innen bis Außen, von Umwelt bis Wirt­schaft und Finan­zen. Ich weiß nicht, nach wel­cher Quo­te das zusam­men­ge­cas­tet wur­de. Nach Kom­pe­tenz geht es jeden­falls nicht. Ein ein­zi­ges Trau­er­spiel. Und der Chef ist der Bestat­ter.

Die kön­nen es nicht.[1]Apro­pos.

Und die Pein­lich­keit war mit der mor­gend­li­chen Pres­se­schau für die­sen Tag noch nicht aus­ge­stan­den.

Dazu passt der Bun­des­tag in Gän­ze – wie­der mal. Die von der Grü­nen KGE diri­gier­te wür­de­neu­tra­le, aber gleich­wohl beklatsch­te Far­ce nach Tages­ord­nung um den Auf­tritt von Wolo­dym­yr Selen­skyj in unse­rer »Volks­ver­tre­tung« ist eine ein­zi­ge Schan­de.[2]Immer­hin ist der Bür­ger­meis­ter Regie­rungs­chef auf­ge­stan­den. Das hält er ja an glei­cher Stel­le auch nicht immer für nötig, wie wir uns erin­nern.

Ich sag­te es schon mal: Dies ist nicht mehr mein Land.

Ja, ich fin­de auch, wie KGE: Wir haben eini­ge Wah­len durch­zu­füh­ren.

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1 Apro­pos.
2 Immer­hin ist der Bür­ger­meis­ter Regie­rungs­chef auf­ge­stan­den. Das hält er ja an glei­cher Stel­le auch nicht immer für nötig, wie wir uns erin­nern.

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