Die Energiekrise wird zur Europa-Krise

»Wenn wir erfolg­reich im Kampf gegen Kli­ma­wan­del sein wol­len, brau­chen wir eine Atom­pro­duk­ti­on, Atom­kraft­wer­ke und mehr Inves­ti­tio­nen in Atom­ener­gie.« Bru­no Le Mai­re, fran­zö­si­scher Finanz­mi­nis­ter Nu ist es raus. Da kann sich Scholz ja gleich mal als Kri­sen­ma­na­ger bewei­sen – falls er Kanz­ler wird. Es geht um mehr als nur dar­um, güns­tig über den Win­ter zu […]

Der Teuto als Todeszone

84 Sei­ten Flan­ken­schutz für den Plan zum Bau von 13 gigan­ti­schen Indus­trie­wind­an­la­gen auf dem Kamm des Teu­to­bur­ger Wal­des.

Flächendeckende Stromausfälle in China

Plötz­lich ging das Licht aus Und nicht nur das Licht. Da kom­men wir ganz gewiss auch noch hin. Dau­ert gar nicht mehr lan­ge. Noch etwas mehr Ver­brauch. Noch ein biss­chen mehr »erneu­er­ba­re Ener­gien«. Noch a bis­serl mehr grü­ner Murks und Plan­wirt­schaft. Dafür ste­hen die Chan­cen ja bes­tens.

Ach, wer braucht schon (Stahl-)industrie?

Ein Ziel ist noch kei­ne Lösung. Karl-Ulrich Köh­ler Der Mann hat recht. Aber das inter­es­siert hier­zu­lan­de kei­nen mehr. Dazu passt, ganz frisch, wie die Faust auf’s Auge … Gas- und Strom­prei­se explo­die­ren – Ener­gie­kri­se bedroht Euro­pas Wirt­schaft Explo­die­ren­de Ener­gie­prei­se zwin­gen ers­te Unter­neh­men dazu, ener­gie­in­ten­si­ve Fabri­ken in Euro­pa zu schlie­ßen So geht grü­ne Wirt­schafts­po­li­tik in echt. […]

Zu wenig Energie für die sogenannte Energiewende

Eigent­lich nix Neu­es, aber so lang­sam setzt sich offen­bar doch die Erkennt­nis durch, dass man Fak­ten nicht auf Dau­er igno­rie­ren kann.[1]Quelle/EN Auch inter­es­sant und ernüch­ternd in die­sem Zusam­men­hang: Die alchi­mis­ti­sche Magie des Peter Alt­mai­er Die wun­der­sa­me Ver­meh­rung des Öko­stroms Ich erlau­be mir, auch noch ein­mal an den alar­mie­ren­den Bericht des Bun­des­rech­nungs­ho­fes zu erin­nern. Anmer­kun­gen[+] Anmer­kun­gen […]

Wer den ver­link­ten Text auf­merk­sam liest, merkt schnell: Hier wird einem nur Sand in die Augen gestreut. Bes­ten­falls ist der Plan, bei Strom­man­gel – der unaus­weich­lich kom­men wird – das Laden von Auto­bat­te­rien zu unter­bin­den, wie­der in der Schub­la­de ver­schwin­den. Mehr nicht. Die soge­nann­te »Spit­zen­glät­tung« – was für ein genia­les Framing – ist auf­ge­scho­ben, nicht auf­ge­ho­ben.

Offen­kun­dig däm­mert es den Exper­ten in den Minis­te­ri­en, dass Deutsch­land sich an der bat­te­rie­ge­stütz­ten E‑Au­to-Mobi­li­täts­wen­de ver­he­ben wird. Das ist auch evi­dent. Wor­auf irgend­ein Minis­ter von irgend­ei­ner Par­tei »Wert legt« oder was irgend­ei­ne Ver­bands­vor­sit­zen­de sich wünscht, ist irrele­vant. Wenn die Ver­teil­net­ze das nicht her­ge­ben, geben sie es nicht her. Punkt.

Plan­wirt­schaft funk­tio­niert nun mal nicht. Auch wenn – in ers­ter Linie – die Grü­nen das noch ler­nen müs­sen.

Kin­der­ar­beit – eines der schmut­zigs­ten Kapi­tel in der (glo­ba­len) Wirt­schafts­ge­schich­te. Es fällt aller­dings auf, dass der Autor sich gro­ße Mühe gege­ben hat, die für unse­re »öko­lo­gi­sche« Ener­gie­wen­de essen­ti­el­le Kin­der­ar­beit nicht zu erwäh­nen. Auch Arte mach­te da in einem Bei­trag des Arte-Jour­nals lei­der kei­ne Aus­nah­me. Ent­täu­schend.

Politiker*Innen (grün, schlecht zu sehen), dis­ku­tie­ren die Ver­hei­ßun­gen der Ener­gie­wen­de.

Die Ener­gie­ver­sor­gung in Deutsch­land ist nicht gefähr­det? Natür­lich nicht – und Schwei­ne kön­nen übri­gens flie­gen.

Im Janu­ar 2019, dann erneut im Mai gab es besorg­nis­er­re­gen­de Situa­tio­nen im Netz – wie an die­ser Stel­le kürz­lich berich­tet. Und im ver­gan­ge­nen Monat war Strom so knapp, dass nur mit Hil­fe aus ande­ren Staa­ten Euro­pas der Black­out ver­hin­dert wer­den konn­te. Und das nicht nur ein­mal, son­dern an drei ver­schie­de­nen Tagen, am 6., 12. und 25. Juni. Und wie­der wird ver­mu­tet, dass »der Markt« – genau­er: Strom­spe­ku­lan­ten – hin­ter den Eng­päs­sen stan­den. Netz­be­trei­ber bezeich­ne­ten die Lage als »kri­tisch«.

Bran­chen­dienst Ener­ga­te: Tur­bu­len­zen im Regel­en­er­gie­markt

Ein Bie­ter, der mit einem hohen Gebot von 200 MW ins Ren­nen ging, kam in der Regel­en­er­gie­auk­ti­on der Über­tra­gungs­netz­be­trei­ber mit 94 MW zum Zuge und kas­sier­te somit über 3,5 Mio. Euro. Die 200 MW deu­ten auf einen kon­ven­tio­nel­len Kraft­werks­be­trei­ber, des­sen Anla­ge in den vier Stun­den für die Netz­si­cher­heit bereit stand.

Han­dels­blatt: Black­out-Gefahr – Im deut­schen Netz wur­de der Strom knapp

In der Spit­ze fehl­ten sechs Giga­watt an Leis­tung. Das ent­spricht in etwa der Leis­tung von sechs gro­ßen Kern­kraft­wer­ken. Der Puf­fer, den die Netz­be­trei­ber zum kurz­fris­ti­gen Ein­grei­fen bis­her zur Ver­fü­gung gehal­ten haben, betrug nur drei Giga­watt.

Spie­gel: Deut­sche Netz­be­trei­ber kämpf­ten mit aku­ter Strom­not

Im deut­schen Strom­netz herrsch­ten zuletzt chao­ti­sche Zustän­de: Elek­tri­zi­tät wur­de knapp, Nach­bar­län­der star­te­ten Hilfs­ak­tio­nen, die Prei­se explo­dier­ten.

Welt: An meh­re­ren Tagen im Juni wur­de in Deutsch­land der Strom knapp

Als Kon­se­quenz aus den Eng­päs­sen haben die Netz­be­trei­ber inzwi­schen die aus­ge­schrie­be­ne Men­ge der soge­nann­ten Minu­ten­re­ser­ve zur Netz­sta­bi­li­sie­rung ver­dop­pelt.

n‑tv: Strom­netz stand kurz vor dem Kol­laps

Im deut­schen Elek­tri­zi­täts­ver­sor­gungs­sys­tem sind in den ver­gan­ge­nen Tagen signi­fi­kan­te Sys­tem­bi­lanz­ab­wei­chun­gen auf­ge­tre­ten, wel­che die Sys­tem­si­cher­heit gefähr­den.

Lang­sam, aber sicher zeigt sich, was man­che schon län­ger befürch­ten: Die soge­nann­te Ener­gie­wen­de ist eine Gefahr nicht nur für die Wirt­schaft, son­dern für das gan­ze Land.

Für den Fall, dass der »völ­lig aus­ge­schlos­se­ne« Black­out dann doch mal pas­siert – hier infor­miert das Bun­des­amt für Bevöl­ke­rungs­schutz und Kata­stro­phen­hil­fe: Black­out – Was tun, wenn der Strom aus­fällt.

Wer jetzt noch nicht alar­miert genug ist, ver­tie­fe sich in die kun­di­gen Bei­trä­ge des öster­rei­chi­schen Spe­zia­lis­ten Her­bert Sau­rugg. Wie etwa »Wenig beach­te­te Neben­wir­kun­gen der Digi­ta­li­sie­rung«.

Wir haben also ein Pro­blem, weil das Wachs­tum der Digi­tal­bran­che in der Ener­gie­wen­de nicht vor­kommt.

Dar­in heißt es: »Löst man nach den ver­füg­ba­ren Aus­gangs­da­ten den Strom­an­teil für Digi­ta­li­sie­rung her­aus, der im Aus­gangs­jahr 2015 bei ca. 45 TWh gele­gen haben dürf­te, belässt man das Ein­spa­rungs­po­ten­ti­al beim Rest von Indus­trie und „Gebäu­de“ und lei­tet für die Digi­ta­li­sie­rung ein Zuwachs­sze­na­rio ab, dass den mitt­le­ren Wachs­tums­er­war­tun­gen der Bran­che ent­spricht, haben wird für 2030 plötz­lich nicht mehr eine Redu­zie­rung von 520 auf 470 TWh, son­dern eine Erhö­hung von 520 auf 800 TWh – oder anders for­mu­liert eine Ener­gie­lü­cke von 330 TWh auf­grund des Wachs­tums der Digi­tal­bran­che. Dabei sind schon zuneh­men­de Ener­gie­ef­fi­zi­enz­ef­fek­te bei der Digi­ta­li­sie­rung berück­sich­tigt.«