Feuer frei!

Ich fürch­te, den Con­­tent-Sach­­be­ar­­bei­­tern bei der DW ist der furcht­ba­re Zynis­mus nicht mal bewusst.

Schreiben zum Abgewöhnen

Hat­te ich nicht die Tage beschrie­ben, was mich dar­an hin­dert, deut­sche Medi­en zu abon­nie­ren? Heu­te dazu zwei fri­sche Fall­bei­spie­le live und in Far­be. Im ers­ten (sogar als ver­plus­sungs­wür­dig erach­tet) fin­det jemand, man frau müs­se mal (wie­der) der toxi­schen Mas­ku­li­ni­tät des Vla­di­mir Putin nach­spü­ren. Aus der Fer­ne, ver­steht sich. Nicht mit der Nase in der Ach­sel­höh­le […]

Stereotypen nutzen immer die anderen

Es geht aber auch klug. Mit Blick auf die nun offen­kun­dig von inter­es­sier­ter Sei­te zuta­ge geför­der­ten puber­­tär-degou­­tan­­ten Mei­nungs­krü­mel Sarah-Lee Hein­richs aus ihren spä­ten Kin­der­ta­gen muss man sagen: Es ist viel­leicht doch klü­ger, die Wahl­al­ters­gren­ze bei 18 Jah­ren zu belas­sen. Knut Cord­sen Gefan­gen in der Infan­ti­li­sie­rungs­fal­le

dass ≠ ob

Ich bezweif­le aber, dass vie­le ver­ste­hen, was ich damit sagen will.

Spra­che lebt von und mit Fein­hei­ten. Die muss man acht­sam behan­deln. Und schüt­zen. Im Moment darf aber da jeder und jede mal drü­ber­rut­schen. Wie bei ’ner Hafen­nut­te.

Nicht mehr lan­ge – und den Schreib­tisch ereilt das glei­che Schick­sal wie den Kot­flü­gel und die Hut­ab­la­ge.

Gram­ma­tik ist ein Code, der auf Über­ein­stim­mung basiert. Wer schwer­wie­gen­de Feh­ler (Bezug, Wort­wahl, Dekli­na­ti­on, Voll­stän­dig­keit) nicht wahr- und ernst‑, son­dern hin­nimmmt (sic!), gefähr­det sein Ver­trau­ens­ver­hält­nis zur Mut­ter­spra­che. Durch gewohn­heits­mä­ßi­ges Dul­den, Recht­fer­ti­gen und Ver­harm­lo­sen von Codie­rungs­feh­lern ver­lie­ren Schrei­ber ihre Bot­schaft, Leser ihren Anspruch und die Spra­che ihr Nest.

Prae­to­ri­usCC

Wuch­ti­ge, wich­ti­ge, rich­ti­ge Sät­ze. Schön auch. Davon gibt es übri­gens auf den Sei­ten noch eini­ge.

Gut, ein »m« mehr als nötig, aber – hey, im Eifer des Gefechts …

In der Kasus-Hölle

Da rol­len sich mir die Fuß­nä­gel auf. Wenn das der Ronald wüss­te …

Deppen-Komma mal wieder

Ein­fa­cher Ver­gleich. Kein Kom­ma. Was ist dar­an so schwie­rig?

Dach­te schon, ich hät­te mich ver­hört. Da hat­te doch tat­säch­lich jemand gera­de gesagt »Ich habe es mir ange­le­gen sein las­sen …«. Eine so ele­gan­te Rede­wen­dung, und dann auch noch im Radio. Kaum zu glau­ben. Na ja, es war ein Ver­le­ger, der da sprach. In einer Kul­tur­sen­dung auf WDR5. Aber immer­hin. Es fällt schon auf, wenn jemand deut­lich über Face­book-Niveau redet. Oder schreibt.