Und schon wieder ein »Tatort« versenkt

Wäre das alles nicht so dane­ben, man käme aus dem Lachen nicht mehr her­aus. Ein Kri­mi zum Abha­ken. ntv Schö­ner wur­de es nie gesagt. Ins­ge­samt ein gar köst­li­cher Text, wun­der­bar geschrie­ben: Ein Kom­mis­sar macht Männ­chen Ich bin ja der Mei­nung, dass es einen inne­ren Zusam­men­hang gibt zwi­schen den gan­zen unter­ir­di­schen »Tat­or­ten« der ver­gan­ge­nen Mona­te und […]

Sie wird fehlen

Glück­auf, Anna! Der letz­te Tat­ort für Anna Schudt war einer der bes­se­ren. Gott­sei­dank. Einen ande­ren Abgang hät­te sie nicht ver­dient. Was mich schwer irri­tiert: Ich hat­te ges­tern oft das Gefühl, das alles schon mal gese­hen zu haben, bis in die Details der Hand­lung und der Orte. Tota­les Déjà-vu. Ver­rückt.

Schon wieder so ein Schrott

Ich habe so gut wie nie einen »Tat­ort« abge­bro­chen. Erst recht kei­nen aus Köln.[1]Gut, Müns­ter steht wg. Quer­­denk-Lie­­fers auf dem Index… Aber bekannt­lich gibt es für alles ein ers­tes Mal. Was für ein Murks. Ist das Schau­spiel­schu­le, oder was? Es fehlt nicht mehr viel und der »Tat­ort« wird nicht mal mehr in Erwä­gung gezo­gen. Da […]

Mord am »Tatort«

Zwei »Tat­or­te« wei­ter nach die­sem Lin­d­holm-Lin­­den­­berg-Murks neu­lich bin ich sicher: Wie­der wird eine einst gro­ße Mar­ke ohne Not geschrot­tet. Erst Stutt­gart, bei dem die Bild­spra­che neben dem Por­sche noch das Bes­te war. Aber ich hat­te stän­dig das Gefühl: Gleich zieht einer zwei Tüten aus der Tasche, um abwech­selnd rein­zu­at­men. Dann am Sonn­tag wie­der Dort­mund. Die­ses […]

Tatort – kannste knicken

Die Lind­holm, heißt es, woll­te mal »die Kon­trol­le abge­ben«.[1]Spie­gel Nun, das hat sie geschafft. Bzw. ihr alter ego Maria Furtwäng­ler, die ja im »Tat­ort« nicht nur mim­te, son­dern »Alles kommt zurück« auch pro­du­zier­te. Weil: Kon­trol­le. Also, ich hof­fe, der kommt nicht noch mal zurück. Die­ser Stuss war auch mit einer gan­zen Kis­te Eier­li­kör nicht zu […]

Wer ficken will, muss fröhlich sein

Die Kopu­la­ti­ons­wel­le hat den Dort­mun­der »Tat­ort« erreicht. Ich hät­te es wis­sen müs­sen. Sogar Faber muss den Ste­cher mimen. Passt aber nicht so rich­tig für den alten Woman­ver­ei­ser. Der Volks­mund weiß: Wer ficken will, muss fröh­lich sein.[1]Ich bin aber fast sicher, dass die Zei­le schon viel frü­her in einem Song einer Band aus OWL auf­tauch­te… Freud­lo­sen […]

Ein Fall für die Notbremse

Tja, das war nun schon der zwei­te »Tat­ort« in Fol­ge, den ich vor­zei­tig abge­schal­tet habe – wenn auch aus jeweils etwas ande­ren Grün­den. Vori­ges Wochen­en­de war es die Ber­li­ner Aus­ga­be. Den anzu­se­hen, fühl­te sich in etwa so an wie eine Auto­bahn­toi­let­te an der A2 zu benut­zen. Schmie­rig, wider­lich. Ich hat­te bestän­dig das Gefühl, mir die […]

Nichts dazugelernt

Nach der Kri­tik an der Akti­on #alles­dicht­ma­chen hat Schau­spie­ler Jan Josef Lie­fers einen Tag lang eine Coro­­na-Inten­­si­­v­­sta­­ti­on besucht. Lob gab es dafür zunächst von SPD-Gesun­d­heits­­­­ex­­per­­te Karl Lau­ter­bach, doch das zieht er nun wie­der zurück. Er wirft Lie­fers vor, den Ein­satz zu nut­zen, „um dem Staat Erpres­sung von Unge­impf­ten zu unter­stel­len“. Lie­fers hat­te sich schon im […]

Die Missionare sind wieder unterwegs

Vol­ker Bruch und Wotan Wil­ke Möh­ring und ande­re sind wie­der als Quer­­den­ker-Mis­­sio­na­­re unter­wegs.[1]Der Auf­tritt soll sug­ge­rie­ren: Wir sind vie­le. Sind sie nicht. Wie die adret­ten Mor­mo­nen oder die Zeu­gen Jeho­vas tau­chen sie nun offen­bar alle paar Mona­te auf. So eine Art Zelt­mis­si­on, nur digi­tal. Ich den­ke: Am bes­ten gar nicht igno­rie­ren. Mit ihrem ADHS müs­sen […]

Niemals vergessen

Nur damit das klar ist: Ich kucke gera­de den »Tat­ort« aus Ber­lin »Tie­re der Groß­stadt« in der ARD nicht, weil dort Meret Becker mit­spielt, son­dern obwohl dort auch die Quer­­den­ker-Sym­­­pa­­thi­­san­­tin agiert.

Niemals vergessen

Nur damit das klar ist: Ich kucke gera­de den »Tat­ort« aus Stutt­gart »Anne und der Tod« in der ARD nicht, weil dort Richy Mül­ler und Felix Kla­re mit­spie­len, son­dern obwohl dort mit den bei­den zwei Coro­na­leug­ner agie­ren.

Nur damit das klar ist: Ich kucke gera­de den »Tat­ort« »Die drit­te Haut« nicht wegen Meret Becker, son­dern trotz Meret Becker.